[abendzeitung-muenchen.de]: "Du stinkst!" Klimaaktivisten bekleben SUVs in Schwabing

SUV mit Einparkschwäche

Die Auseinandersetzung rund um die SUV geht in die nächste Runde.

Wenn man sich die neuen Verkaufszahlen, respektive Verkaufsrekorde, der SUVs ansieht, dann kann es einem schon die Tränen der Verzweiflung in die Augen treiben. Je mehr die Probleme rund um die Ungetüme in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt und getrieben werden, umso unvernünftiger agieren die Autokäufer. Kein Innehalten, keine Rücksicht.

"Aber doch nicht das Eigentum anderer Leute beschädigen!"

Ich möchte and dieser Stelle Sachbeschädigung nicht gutheissen. Zumal schon, weil das nicht der Weg ist, Autofahrer zum Umdenken zu bewegen.
Ich kann den Kleber in seiner Wut jedoch ganz gut verstehen.

Es vergeht kaum ein Tag im Leben eines Radfahrers, an dem er sich nicht über SUVs aufregen muss. Zugeparkte Radwege, Vorfahrt nehmen, Schneiden, Weg versperren weil die Straßen zu eng sind. Da sind die Themen "Du stinkst!", "Du verbrauchst Platz!" oder "Du verstopfst die Straßen!" noch gar nicht berücksichtigt.

Und: Mit Argumenten erreichst du den durchschnittlichen SUV-Fahrer leider nicht. Da gibt es eine Barriere im Hirn, die auf rationalem Weg nicht durchbrochen werden kann. Auf die Probleme mit den SUVs in den Städten, bekommt man schon mal Antworten wie diese: "sollen wir denn wieder Kutsche fahren?". Wer so reagiert, dessen soziale Intelligenz dürfte das Niveau einer Nacktschnecke nicht wesentlich übersteigen.

"Es ermittelt der Staatsschutz"

Sicher, ein Spucki auf der Windschutzscheibe ist ärgerlich. Aber mal ganz ehrlich, ein Weltuntergang oder gar eine Staatsgefährdendes Fanal ist das noch lange nicht. Hier den Staatsschutz aufs Parkett zu stellen, ist ein bisschen so, wie die Feuerwehr zu rufen, um eine Zigarette auszudrücken.

Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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