oggconvert: mp4 to ogv

Ogg Vorbis
19.02.2017

Unter Linux gibt es viele Wege, ein Format in ein andres umzuwandeln.

Um Videos zu konvertieren wird oft un gerne das Tool ffmpeg empfohlen. Quasi das Schweizer Taschenmesser zur Videobearbeitung.

Blöd nur, wenn die unterschiedliche Lizenz- und Paketpolitik einiger Linuxdistributionen das Messer stumpf machen.

Die Ausgangslage: Ein mp4-Video soll in das OggVorbis Format ogv umgewandelt werden. Ein entsprechendes Kommando ist schnell gefunden:

 ffmpeg -i input.mp4 -vcodec libtheora -b:v 600k -acodec libvorbis -b:a 96k -vf scale=480:-1 -map 0 output.ogv

Der Aufruf indes scheitert, weil ffmpeg nicht vorhanden ist. Nicht bei Ubuntu, nicht bei Mint. Es müssen erst die Quellen an aptitude übergeben werden:

sudo apt-add-repository ppa:mc3man/trusty-media
sudo apt-get update
sudo apt-get install ffmpeg

Jetzt hat man zwar ffmpeg auf dem Rechner, Konvertieren geht trotzdem nicht: Unknown encoder 'libtheora'

Um jetzt libtheora zu bekommen, müsste ffmpeg aus den Quellen mit theora-Unterstützung neu kompiliert werden... und weg. Da muss es Alternativen geben.

Meine Alternative heißt ab sofort: oggconvert

Das kleine Tool habe ich auf dem Rechner gefunden und das Tool tut was es soll: Es konvertiert mp4 nach ogv.

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Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

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Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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