Wieder München werden

13.01.2020

Mit dem Spruch "Wieder München werden" wirbt die CSU dieser Tage unübersehbar. Und "Wieder leuchten können".

Da möchte man sofort und reflexhaft entgegnen, ne, sorry, bitte werdet nicht mehr München. München geht es echt besser, wenn ihr nicht dabei seid.

Wieder München werden

Es gibt hier niemanden, der sich einen Gauweiler oder einen Uhl im Kreisverwaltungsreferat zurück wünscht. Niemand braucht einen neuen Erich Kiesl, der die Wohnungsmisere durch zwielichtige Spezlwirtschaft weiter befeuert. Auch dann nicht, wenn sich das Gesicht der Partei urban, strahlend und weltoffen gibt. Denn dahinter wirken weiterhin konservativ reaktionäre Seilschaften, deren klares Anliegen ist, die Stadt für wenige besser, für viele aber schlechter zu machen.

Freunde, Wähler, Mitmenschen, wenn die CSU "wieder München wird", dann wird dieses München nicht mehr das München sein, in dem wir zusammen leben wollen.

Wieder leuchten können

Eine Frage in die Runde: Hat wer das Gefühl, München würde nicht mehr leuchten?

Sind die Straßenlaternen zu funzelig? Das Riesenrad zu dunkel? Der Fernsehturm nicht mehr sichtbar?

Oder hat es den Anschein, München wäre ein düsterer Moloch, der jegliche Attraktivität in der Welt verloren hätte?

Was soll das, "damit München wieder leuchtet"? Ist der CSU da der Werbetexter durchgegangen? Oder dreht die ganze Partei frei?

Nach dem Reflex

Wenn sich die Rage nach dem Reflex wieder gelegt hat, dann... ja dann...

Dann muss man feststellen, dass die Reflexe funktioniert haben. Denn auch bei nüchterner Betrachtung: Je weniger die CSU in München zu sagen hat, desto besser geht es München.

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Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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