Jungfrauen bei Alibaba

Unverarbeitete Jungfrau
25.09.2014

Das Chinesische Unternehmen Alibaba hat einen sensationellen Start an der Börse hingelegt.

Sieht man sich die deutschsprachige Seite des Unternehmens an, bleibt Ratlosigkeit und Kopfkratzen. Und die sollen eine Konkurrenz für Amazon werden?

Das Angebot mutet für europäische Augen recht eigenartig an.

Schönheitsmaschine

Optisch irgendwo zwischen Astronautenrucksack und Pestizidkanone bewegt sich die Multifunktions Schönheitsmaschine. Der eigentliche Zweck, die Entfernung von Tattoos, erschließt sich dem Betrachter auch auf den zweiten Blick auch auf den zweiten Blick schwerlich. Wäre die Beschreibung original, wahrscheinlich Kanton Chinesisch, das Mysterium würde ein solches bleiben. Doch dank der modernen Übersetzungstechnik von Google oder Bing kommt Licht ins Dunkel. Tattoos lassen sich damit also entfernen. Dem Aufbau der Maschine nach zu urteilen wird der Klient gesandstrahlt, bestenfalls gekärchert.

Schönheitsmaschine

Schönheitsmaschine

Jungfrauen im Angebot

Andere Bilder vermitteln den Eindruck, hier würden Haarapplikationen angepriesen. Der Text dazu belehrt eines besseren, um Jungfrauen handelt es sich. Vielleicht beliefert Alibaba erfolgreich Märtyrerschmieden im nahen Osten? Verlockend hört sich das schon an, 100% Jungfrau, billig und mit unbearbeitetem Körper. Oder sollte uns hier der Übersetzungsdienst einen üblen Streich spielen?

100% unverarbeitete Jungfrau

100% unverarbeitete Jungfrau

Unverarbeiteter Jungfrauenkörper

Unverarbeiteter Jungfrauenkörper

Ich denke, um auf dem Deutschen Markt Fuß fassen zu können, muss Alibaba noch gewaltig an sich arbeiten. Vom Angebot, wie bei der Übersetzungskunst.

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Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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