Heute so und morgen wieder ganz anders

Von der Verlogenheit der Empörungsgesellschaft

27.03.2020

Heute sind die Spalten voll, in den sozialen Netzwerken, in den Zeitungen und auf den Blogs, mit Forderungen nach guter medizinischer Versorgung, nach einem Grundeinkommen, nach fairen und gerechten Löhnen.

Ist die Krise dann vorbei macht wieder jeder sein Kreuzerl bei den Parteien, die genau das verbockt haben. Und sie werden euch wieder erzählen, sie wollten ja gerne, aber die Sachzwänge, die Wirtschaft, die Arbeitsplätze, da könne man leider nichts machen.

Und die Parteien, die den Mut hätten das wirklich anzupacken, die landen wieder auf den hinteren Plätzen. Weil die wollten ja nur die Leistungsträger der Gesellschaft bestrafen, das wären eh nur Spaßparteien. Die könne man nicht wählen, weil sie sich die Stasi oder die DDR zurück wünschten. Weil sie uns das Autofahren verbieten, den Benzinpreis verteuern wollen.Dann werden sich Pfleger und Pflegerinnen weiterhin das Leben in der Stadt kaum leisten können. Dann werden Kassenkräfte nach ihrer Schicht weiterhin zum Putzen gehen müssen. Dann werden Patienten weiterhin blutig aus den Krankenhäusern entlassen werden.

Und ich meine jetzt nicht die Leute, die ich eh nicht erreiche. Ich meine euch. Dich und dich, und auch dich da hinten.

Leute, ich habe es so satt.

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Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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