Gericht spricht Punk nach Faustschlag auf Polizisten frei

Punks am Hauptbahnhof
13.07.2012

Ein fiktiver Zeitungsartikel, den wir so wohl nie zu lesen bekommen.

Urteil in Freiburg

Gericht spricht Punk nach Faustschlag auf Polizisten frei

12.07.2012, 16:45

Ein Punk torkelt auf eine Gruppe von Polizisten zu und verletzt einen Beamten schwer. Der Punk habe in Notwehr gehandelt, befand jetzt das Landgericht Freiburg - und sprach ihn vom Vorwurf des versuchten Totschlags frei. Nach dem Urteil steht dem Punk eine Entschädigung zu.

Punk und Polizei

Die Szene spielte sich im Oktober vergangenen Jahres im südbadischen Riegel am Rande eines Musikfestivals ab. Ein 29-jähriger Punk - Mitglied der Band XY - sitzt vor dem Festivalgelände. Dann kommt eine Gruppe von Polizisten auf ihn zu, vermummt, mit Schlagstöcken, Pistolen und vermutlich mit einer Flasche Reizgas bewaffnet. Der Punk springt auf und torkelt auf die Gruppe zu.

Die Tat

Ein 22 Jahre alter Beamte wird von der Faust des Punks getroffen und schwer verletzt. Er trägt ein Schädel-Hirn-Trauma und eine linksseitige Einblutung davon. Noch Monate nach dem Vorfall leidet er unter Sprachstörungen und motorischen Ausfällen.

Das Urteil

Jetzt hat das Landgericht Freiburg über die Faust-Attacke geurteilt - und den Punk vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen. Der Angeklagte habe in Notwehr gehandelt, befand das Gericht. Es könne ihm keine Absicht nachgewiesen werden.

Blinde Justitia

"Justitia ist auf dem Auge nicht blind", sagte die Richterin in der Urteilsbegründung. In dem Verfahren sei es nicht um politische Ansichten, sondern allein um eine Straftat gegangen. Der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" gelte auch für Punks.

Die Begründung

Dem torkelnden Punk hätten die Polizisten zudem mühelos aus dem Weg gehen können, hieß es in einer Pressemitteilung des Gerichts. Zwar hätte der Angeklagte auch eine andere Route wählen können, um der vermeintlichen Konfrontation zu entgehen. Die Kammer konnte aber letztlich nicht ausschließen, dass der Angeklagte in Panik geriet und den alternativen Weg verwarf.

So hingegen ist der Artikel tatsächlich erschienen: www.sueddeutsche.de

comments powered by Disqus

Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z