Insektenhotel: Die Sandbiene

05.07.2019

Während ich noch so über Sinn und Unsinn von Insektenhotels nachdenke und dass es dem Insekt reichlich egal ist, ob sein Heim selbst gebastelt oder industriell hergestellt ist, beziehen die nächsten Gäste ihr neues Heim.

Da lässt man einen Haufen Erde mal ein paar Tage unbeaufsichtigt und ehe man sich's versieht, herrscht an seinen Hängen emsige Betriebsamkeit: Sandbienen haben sich eingenistet.

Die Sandbiene als solches steht unter Naturschutz. Vielleicht, weil man nicht zu sagen weiß, welche der über 1500 vor der Ausrottung stehen. Vielleicht, weil man es dem Laien nicht zutraut, die einzelnen Arten auseinander zu halten. Selbst der Fachmann tut sich hier schwer:

"Auch die in Deutschland vorkommenden Arten können meistens nur in genadeltem, totem Zustand [...] bestimmt werden."

Gut, ja, wenn man so eine Biene "genadelt" hat, dann ist sie tot, klar. Naturschutz hin oder her. Zumindest weiß der Fachmann dann, ob das genadelte etwas vor dem Sterben vom Aussterben bedroht oder einfach nur vom Fachmann bedroht worden ist.

Der Bienenliebhaber hingegen, wird die puscheligen Kameraden am Bauch kraulen, ihnen Namen geben und sich der Nachbarschaft mit den letzten ihrer Art erfreuen.

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