Dracula - Das Grauen mit dem Oberlippenbart

Die Draculas
03.03.2016

Bei der Beschreibung der Physiognomie fiktiver Charaktere muss der Autor eine besondere Sorgfalt walten lassen. Denn was vor 200 Jahren als bedrohlich galt, mag in heutiger Zeit eher drollig wirken.

So bin ich Christopher Lee in besonderer Weise dankbar - ähnlich auch Max Schreck und Bela Lugosi - dafür, dass er der detailliert beschriebenen Figur aus Bram Stokers Jahrhundert Roman ein zeitgemäßes Gesicht gegeben hat.

Die von Stoker beschriebenen Merkmale taugen in moderner Zeit kaum mehr zu gepflegtem Grusel.

Übertrieben auffällige Oberlippenbehaarung vermutet unsereiner in 70er Jahre Krimis in Begleitung von Goldkettchen und geföhnter Dauerwelle.

Oder bei tabakschnupfenden Hinterwäldlern mit König Ludwig Attitüde.

Beides durchaus angetan, Gänsehaut zu erzeugen. Jedoch mehr aus Mitleid ob schlechten Geschmacks, denn aus einem Gefühl von atmosphärischem Grauen.

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Abendzeitung

Isar zwei Abschalten? Das kostet...

Atom in Dosen

Die Gewinne sind abgeschöpft, jetzt bleiben die Atomkraftwerke eine kostspielige Altlast für die Betreiber.

Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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