Die Sache mit dem Kreuz

01.05.2018

CSU-Generalsekretär Blume beleidigt alle, die das Kreuz [nicht?] achten

Würde ich von der CSU nicht beleidigt werden, ich hätte das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben.

Und ja, ich möchte in das Konzert der "Religionsfeinde" oder "Selbstverleugner" einstimmen. Wer jetzt, hier und heute nach dem Kreuz schreit, macht dies nicht aus tiefer Religiosität. Der macht das um zu provozieren, um seine eigene Engstirnigkeit zu demonstrieren, um Andersdenkende auszuschließen.

Religion ist ein jedem seine private Angelegenheit. Auch die Ablehnung jeder Religion ist Privatsache.

Und doch verlange ich von jedem, ein klein wenig Respekt vor der Überzeugung des jeweiligen Gegenübers. Wenigstens den Respekt, den ein jeder für sich selbst einfordert. Wer also das Kreuz aufhängt, muss auch Kopftücher tolerieren. Wer Kirchenglocken lärmen lässt, muss einen Muezzin aushalten. Und wer für sich in Anspruch nimmt, an nichts zu glauben, muss andere glauben lassen.

Wir waren da schon mal weiter. Und wenn ich so manchem Kirchenvertreter zuhöre, der dem Söder seine Kreuzfixiertheit kritisiert... auch die sind weiter als die CSU.

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Abendzeitung

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Die großen Energieriesen sind mit ihrer lustigen Idee, die Kosten für Stillegeung und Rückbau auf den Steuerzahler zu übertragen, bislang gescheitert.

Bislang...

In München kommen auch ohne eine Verstaatlichung der horrenden Kosten der Multis erhebliche Lasten zu. Ist die Stadt doch über die Stadtwerke nach wie vor zu 25% an dem Atomkraftwerk Isar zwei beteiligt.

Schauen wir uns diese Kosten noch einmal etwas genauer an.

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