Der Sylvensteinspeicher und der Kirchturm von Fall

11.01.2016

Der Speichersee ist geplant abgelassen worden, um eine notwendige Nachrüstung des Staudamms zu ermöglichen.

Ein willkommener Anlass, mal nach dem Rechten zu sehen.

Dabei lässt sich obendrein vortrefflich mit einem alten Mythos abrechnen.

Ende der 1950er Jahre wurde der Staudamm gebaut und damit der See aufgestaut. Dabei musste das kleine Dorf Fall dem Wasser weichen. Seither ranken sich Mythen, besonders um den ehemaligen Kirchturm des überfluteten Dorfes.

Mann könne den Turm bei Niedrigwasser sehen. In dunklen Nächten könne man die Glocken des Turms als Boten nahenden Unglücks hören.

Auch wenn damit wieder ein Mythos entzaubert ist: Ein Blick über die Reste Falls stellt klar: Da ist kein Turm, da läuten keine Glocken.

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Abendzeitung

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